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Jaguar
Jaguar, die springende Katze!
Jaguar ist eine britische Automobilmarke, die heute zur Ford Motor Company gehört. Ins Leben gerufen wurde Jaguar 1922 von Sir William Lyons unter dem Namen SS (Standard Swallow). Sitz der Jaguar Cars Ltd. ist Coventry mit Werken in Coventry, Birmingham und Halewood (alle in Großbritannien). Aktuell bietet Jaguar vier Baureihen an. Die längste Tradition dieser Modelle hat die Jaguar XJ-Serie, die zuletzt 2003 überarbeitet wurde. In der oberen Mittelklasse ist seit 1999 der Jaguar S-Type eingegliedert, der in Europa allerdings schwer mit der Mercedes-Benz E-Klasse und dem BMW 5er zu kämpfen hat und der seit 2004, um ihn attraktiver zu machen, auch mit Dieselmotor angeboten wird. Aus demselben Grund ist seit 2001 zum ersten Mal in der Markengeschichte von Jaguar auch ein Mittelklasse-Wagen zu finden, der Jaguar X-Type. Er ist mit Dieselmotoren, Allradantrieb und sogar als Kombi (X-Type Estate) zu haben. 70% der Bodengruppe teilt er sich hierbei mit dem Ford Mondeo. Die Fahrwerksentwicklung wurde in die Hände des Jaguar - Fahrwerksentwicklungszentrums am Nürburgring gegeben. Der Jaguar XK8 & XKR löste 1996 nach 21 Jahren das Modell XJS ab. Es war der erste Jaguar Sportwagen, der unter der Leitung der Ford Motor Company entstanden ist. Als Design-Vorbild wählte man die Linien des legendären Jaguar E-Type. Im Mai 1998, zum 50. Geburtstag der Baureihe XK, bekam der Jaguar XK8 Verstärkung in Form des Kompressor-motorisierten XKR. Im Frühjahr 2006 wurde die bis dato aktuelle XK-Reihe durch das neue Modell ersetzt, das sich an die Studie des Jaguar Advanced Lightweight Coupe anlehnt. Wie bereits in der Baureihe XJ verfügt auch der neue Jaguar XK über eine Aluminium-Karosserie. Die bekannte Kühlerfigur von Jaguar, Leaper ist seit den frühen 70ern nicht mehr im Lieferumfang. Mit Erscheinen des Jaguar XJ6 verschwand er aus Sicherheitsgründen von der Aufpreisliste. Aktuell wird eine neu entwickelte Version der springenden Katze in Deutschland über den Zuberhörhandel von Jaguar vertrieben. Jaguar Automobile haben auch in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen - sowohl im Jaguar Heimatland Großbritannien wie auf internationalen Märkten. So kürte die britische Zeitschrift "What Car?" den Jaguar XJ zum "Auto des Jahres" 2005 in der Luxuskategorie. Ebenfalls 2005 gewann der Jaguar S-TYPE bei der Leserwahl "Die besten Autos" des renommierten deutschen Fachmagazins "auto, motor und sport" zum siebten Mal in Folge die Importwertung der oberen Mittelklasse. Der Jaguar X-TYPE erzielte bei dieser Leserwahl in seiner Klasse einen sehr guten dritten Platz. Darüber hinaus erhielt Jaguar viele prestigeträchtige Auszeichnungen für Fahrzeugdesign, Fertigungsqualität und Umweltverträglichkeit, u.a. erhielt Jaguar in der JD Power Studie für hohe Fahrzeugqualität den zweiten Platz unter 36 Automobilmarken.
Wissenswertes über Jaguar
Jaguar hat mehr als einhundert Limousinen an das englische Königshaus geliefert. Der Jaguar C-TYPE, der 1953 das 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewann, war das erste Auto überhaupt mit Scheibenbremsen - ein Technikdetail, das damals nur Flugzeuge besaßen. Das Jaguar Werk in Castle Bromwich bei Birmingham wurde zuvor als Flugzeugwerk genutzt. Dort wurden unter anderem die Modelle Spitfire und Lancaster gefertigt. Jaguar erhielt in 2005 zum zweiten mal in Folge den 2. Platz in der renommierten JD Power Studie für beste Fahrzeugqualität und Kundenzufriedenheit. Die Jaguar Airbags verfügen über "Smart Sensing" - übersetzt etwa "kluge Wahrnehmung". Dabei bemisst sich die Stärke des Airbag-Einsatzes an der Wucht des Aufpralls. Diese Technologie reduziert die Gefahr von durch den Airbag verursachten Verletzungen. Für die Serienmontage der Karosseriestruktur des Jaguar XJ greift Jaguar auf Verfahren aus der Luft- und Raumfahrt zurück. Das machte den Jaguar XJ zum ersten Auto mit einer niet-verklebten Aluminium-Monocoque-Karosserie. Der bei der Montage von Robotern aufgetragene Klebstoff härtet durch die Wärme beim Lackieren aus. Der Jaguar XKR war das erste Auto der Welt mit einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung. Radarsensoren, die mit dem Motormanagement und dem Bremssystem verbunden sind, sorgen dafür, dass das Fahrzeug einen bestimmten Abstand zum Vordermann nicht unterschreitet.

