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Alfa Romeo 

Die Erfolgsgeschichte von Alfa Romeo

Die Geschichte von Alfa Romeo beginnt in Portello, im Nordwesten Mailands, nahe der Straße zum Simplon-Paß. Hier läßt der französische Automobilbauer Alexandre Darracq 1906 auf 36 Hektar Land ein modernes Automobilwerk errichten. Doch die dort produzierten Lizenzprodukte bewähren sich. So übernehmen schon bald Geschäftsleute aus der Lombardei das Werk und gründen die Società Anonima Lombarda Fabricia Automobili (A.L.F.A.). Der Grundstein für die über neunzigjährige Produktion der faszinierenden Automobile aus dem Haus Alfa Romeo ist damit gelegt. Zahlreiche Rennerfolge und sportliche Limousinen wie die Giulia prägten in den 60er und 70er Jahren den Ruf Alfa Romeos als Hersteller von hochwertigen Sportfahrzeugen für jedermann. Die Serienausstattung von Alfa Romeo mit rundum Scheibenbremsen, Fünfgang-Getriebe und vor allem der Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen und der Mehrfach-Vergaseranlage setzten Maßstäbe, die von anderen Herstellern dieser Klasse (wie BMW) erst Jahre später übernommen wurden. Allerdings lag der Preis einer Alfa Romeo Giulia 1600 z.B. 1972 auch über dem eines vergleichbaren BMW 2002, und so blieb das Fahrzeug außerhalb Italiens einer überschaubaren Fangemeinde vorbehalten.

Die Modelle von Alfa Romeo!

Das "Scudetto" oder auch "Alfa-Herz" genannte Kühlergrill der PKWs von Alfa Romeo ist ein unverwechselbares Erkennungszeichen, über das seit den 30er Jahren alle Fahrzeuge verfügen. Wie die Doppelniere bei BMW läßt sich so jeder Alfa Romeo sehr leicht im Straßenverkehr erkennen und zwar unabhängig vom Baujahr oder von der Karrosserievariante. Die viertürige Limousine wurde früher "Berlina" genannt und das zweitürige Coupé hieß "Sprint". Diese beiden Bezeichnungen gehören heute der Vergangenheit an. Lediglich die offenen Roadster werden seit Mitte der 50er Jahre durchgängig "Spider" genannt. Kombis führen bei Alfa Romeo stückzahlenmäßig stets ein Schattendasein. Sie hießen früher "Giardinetta" und heute dem modernen Marketing folgend "Sportwagon". Wesentlich schwerer ist es jedoch, die Typenbezeichnungen von Alfa Romeo nachzuvollziehen, da sie häufig in ihrer Systematik wechselten. Der Markt hat deshalb öfters eigene Bezeichnungen geschaffen, wie z.B. "Bertone" für die Alfa Romeo Giulia Sprint GT oder "Rundheck Spider" für die erste Serie des Alfa Romeo Spiders. Ab Ende der 20er Jahre hießen alle Alfa Romeo Sechzylinder "6C" plus Hubraum in Litern sowie die Achtzylinder entsprechend "8C" plus Hubraum. Mit Beginn der Serienfertigung von PKWs ab 1950 folgten die Typenbezeichnungen bis Mitte der 60er nur dem Hubraum jedoch ohne Zylinderzahlangabe (1900, 2000, 2600). Aber bereits ab Mitte der 50er wurden zusätzlich eigenständige Modellnamen bei Alfa Romeo als Typenbezeichnung verwendet (Giulietta, Giulia, Montreal). Im Fall der Giulietta erhielt der Name 1977 sogar ein Comeback. Dann wurde anstelle von der Bezeichnung Alfa Romeo + Modellnamen nur noch ein Kurzname verwendet (Alfetta, Alfasud, Alfa 6, Arna). In den 80er folgte dann Alfa plus einer zweistelligen Ziffer, die manchmal einen Bezug zur Firmengeschichte hatten (33, 90, 75). Seit der zweiten Hälfte der 80er wird die heutige Form der Bezeichnung genutzt. Sie besteht aus "Alfa" sowie einer Einhunderter-Ziffer, wobei die letzte Stelle mit der Modellentwicklung aufsteigt. So steht 14x für die Kompaktklasse, 15x für die Mittelklasse und 16x für die obere Mittelklasse. Mit dem "Brera" wird jetzt wieder auf die erfolgreiche Tradition einer Namensbezeichung zurückgegriffen. Alfa Romeo - eine italienische Legende lebt

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